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Shaolin und die Äußeren Kampfkünste. Shaolin ist der Name eines buddhistischen Mönchsordens in China. Im Sprachgebrauch wird der Begriff Shaolin auch für das Ursprungskloster des Ordens verwendet,
welches am Berg Songshan im Ort Dengfeng in der Provinz Henan im Herzen Chinas liegt. Es ist berühmt für seine Kampfkunst „Shaolin Quanfa“ (im Westen besser bekannt als Shaolin Kung Fu),
sowie für Tai Chi und Qigong. Das Kloster gilt außerdem als die Geburtsstätte des historischen Chan-Buddhismus, dem Vorläufer des Zen (kor. Seon, viet. Thien, sanskrit Dhyana).
Der Historische Zen-Buddhismus, sowie die Kampfkunst des Shaolin gehen auf die legendäre Persönlichkeit Boddhidharma zurück, der mit den 18 Faustmethoden die Grundlagen des Kung-Fu gelegt haben soll.
Ebenso wird er als Urheber zweier Werke über Qigong-Systeme angesehen, das “I Chin Chin” ( andere Schreibweisen: “Yi Gin Ching”, “yijinjing” ), der „Klassiker über die Muskel- und Sehnenerneuerung"
und dem „Klassiker über die Reinigung des Gehirn- und Knochenmarkes" (“Shii Soei Ching”, “Xi Sui Jing”, “xisuijing”)
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Wudang als Ursprungsort der Inneren Kampfkünste In der chinesischen Tradition und der Legende nach sind die daoistischen Klöster des Wudanggebirges
der Ursprungsort der inneren Kampfkünste, wie beispielsweise des Taijiquan, des Baguazhang und des Xingyiquan. Ob diese Kampfkünste historisch tatsächlich dem Wudanggebirge entspringen, ist umstritten.
Einer Legende nach soll der daoistische Mönch Zhang Sanfeng in den Wudangbergen den Kampf einer Schlange mit einem Kranich beobachtet haben, wobei die Schlange dem Kranich immer wieder auswich,
bis dieser erschöpft aufgeben musste. Daraus soll er die Prinzipien des „weichen“ Kämpfens mit innerer Kraft entwickelt haben.
Die verschiedenen Kampfkünste, die in den Wudangbergen entstanden sein sollen, werden zusammenfassend als innere Kampfkünste (chin. Nèijiāquán) bezeichnet, die den äußeren Kampfkünsten (chin. Wàijiāquán)
des Shaolin Kung Fu und anderer Stile gegenüber stehen.
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