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Das Bild der Kalligraphie des I-Ging Zeichen “Gen” zeigt einen nur flüchtig angedeuteten Körper im Vergleich zu dem
überdimensionierten Auge.
“sich zurückwenden, um jemanden vorn und von oben zu betrachten; Zorn, Herausforderung“ “Wiederstehen“

[ Wieger, S. 76 / S. 890 ]
“Anhalten. Idee der Unbeweglichkeit, der Fixiertheit und des Gewichtes.“ [ Philastre, S. 317 ]
“Der Mensch öffnet ein unermesslich großes Auge; er wendet sich um, um jemanden oder eine Sache von vorn und von oben zu betrachten.
Die Haltung drückt aus, daß dieses Wesen in seiner Gesamtheit
Kräfte gesammelt hat; es ist nervös gespannt, betrachtet und fixiert. Unbeweglich, wie es ist, legt es all sein Gewicht da hinein. Es wird nicht zum Anhalten gezwungen, sondern dies ist sein Wille.”

[ de Surany, S. 338 ff. ]
Das Zeichen “Gen” bezieht sich auf disziplinierte Übung,
wie Meditation, Konzentration, Qigong um u.a. die Willenskraft aufzubauen und auszubilden.

“Taoist I-Ching”
Halte den Rücken still, und Du findest nicht Deinen Körper. Geh’ in den Garten, und Du siehst keinen Menschen. Fehlerfrei.
Der Weg des Innehaltens am richtigen Ort ermöglicht das Tun und Nichttun, Aktivität und Stille zur Einheit gelangen. Yin und Yang können miteinander verschmelzen.
Findest Du den Ort des Höchsten Guten, frei von Übel, dann hast Du letzte Verwirklichung erlangt. Findest Du den Ort nicht, kannst Du nicht von vollständigem Glück reden.
Die, die dem Weg folgen sollten Bescheid wissen über die rechte Zeit und den rechten Ort des Innehaltens.
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