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Die einzelnen Bilder in der Kalligraphie zum Zeichen 36; “ming-i”, das Verbergen des Lichtes zeigen:
oben links: ein offenes Fenster, daneben der Neu- oder Dunkelmond (Zwielicht, Dämmerschein). darunter: mit Pfeil und Köcher bewaffneter Barbar aus dem Norden.

Ein Bild der Gefahr, Heimtücke;
ungenügender Lichtschein, trügerisches Zwielicht ...
“Ming: helle, scheinen; der durch das Fenster scheinende Mond.” “Yi: mit Schießbögen bewaffnete Leute, Barbaren, Anwohner der östlichen
Meere, Bewohner der Länder im Südwesten.”

[ Wieger, S. 119, S. 156 ]
“Argwohn, verwundung, Schaden, Übel.” [ Philastre, S. 74 ]
Das Zeichen spricht von dunklen Machenschaften, Verwirrungen, welche ungute Angriffe begünstigen. Es gibt auch im Inneren Gefahr.
Es wird geraten, in solchen Umständen geschmeidig zu bleiben,
sich anzupassen, nicht glänzen zu wollen ( “sein Licht verdunkeln”, unter den Scheffel stellen ). In seinen Urteilen sollte man Maß, Ausgewogenheit und Toleranz
berücksichtigen, und Wege zu intelligenterem Handeln finden. Nur mit Augenmaß und geschärftem Blick läßt sich größeres Unheil abwenden.
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... weiterer Text ist in Vorbereitung ...
Danke für das Interesse
Tabelle / Übersicht

Kalligraphien zu Zeichen des I-Ging
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