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9 Regeln aus den Daoistischen Archiven Yunji Qi qian: „Seven Slips of a Cloudy Satchel“
Man sollte beim Studium des Tao neun Regeln beachten:
Das Studium und die Pflege des Tao zielt nicht nur auf ein allgemeines Verständnis der Idee des Tao ab. Viel wichtiger ist, das zu üben, wofür das Tao steht.
Dies erfordert, dass man einige grundlegende Regeln beachtet.
Die „Seven Slips of a Cloudy Satchel“ legen neun Prinzipien dar, die eingehalten werden müssen.
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Erstens bewahre Ausgeglichenheit: Alles unter dem Himmel ist mit Yin und Yang verbunden. Der Lebendige Atem von Yin und der von Yang beeinflussen einander ununterbrochen,
und so verbinden sich die Dinge ohne Unterlass. Weise folgen den Gesetzen des Himmels und der Erde. Sie sind nicht auf einfache Bräuche einfacher Menschen beschränkt.
„Es ist äußerst wichtig, Ausgeglichenheit zu bewahren.“
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Zweitens bewahre den Geist (“shen” - spirit): Dies bedeutet seinen Geist zu schützen und ihn davon abzuhalten,
äußeren Dingen nachzujagen und sich dabei zu verausgaben.

[ “shen” ]
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Drittens bewahre den Lebendigen Atem [“qi
”]: Blut und der Lebendige Atem sind die Essenz menschlichen Lebens.
Angefüllt mit dem Lebendigen Atem werden die Menschen nicht von Katastrophen oder böswilligem Atem [“cha”] überfallen werden. Wird jemand von seinen Wünschen niedergehalten, so verausgabt sich sein Geist
und sein innerer Lebendiger Atem wird entsprechend unzureichend sein.
Der, welcher das Tao pflegt, muss sein Herz [“xin
”] reinigen, seine Wünsche verringern und seinen Natürlichen Lebendigen Atem [“qi
”] schützen und nähren.
![chi [qi] - die Energie, der lebendige Atem](../../I-Ching/I-Ching_31/chi-blue-111ec.jpg)
[ “xin” ] [ “qi
” ]
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Viertens bewahre Güte:
Ohne den drohenden Tod zu fürchten, können rechtschaffene Menschen durch Güte bewegt werden, aber nicht durch Gewalt genötigt werden. Die, welche das Tao pflegen, betrachten die menschliche Welt als unwichtig,
so dass sie nicht dadurch eingeengt werden.
Alle Dinge als nichtig betrachtend können sie nicht beeindruckt werden;
Leben und Tod als gleichwertig betrachtend sind sie furchtlos;
gleichgültig gegenüber Veränderungen sind sie weise und werden nicht geblendet.
Sie können die Güte besser bewahren, als einfache rechtschaffene Leute.
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Fünftens bewahre Einfachheit:
Man sollte sich von unflätigen Gedanken und Sorgen befreien und den Weg der Ausgeglichenheit und Harmonie verstehen indem man sein Leben nährt. Was das Essen betrifft, so genügt es, seinen Hunger zu stillen,
was Kleidung betrifft, so ist es angemessen den Körper zu bedecken und vor Kälte zu schützen. Man sollte niemals gierig sein. Einfachheit kann auf jeden Fall erreicht werden,
wenn man seinen Verstand nicht allzu viel gebraucht.
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Sechstens bewahre Beständigkeit: Es ist unvermeidlich, dass Menschen mächtig, gering, arm oder reich werden,
aber jene, die sicher im Tao leben, werden ihre ursprünglichen Ziele nicht ändern, ungeachtet dessen, wie ihre Lebensbedingungen sich ändern.
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Siebtens bewahre Reinheit:
Man sollte seinen Geist so rein wie Wasser halten und keinen gierigen oder unflätigen Ideen anhängen, und nicht in seinen Wünschen schwelgen.
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Achtens bewahre Fülle:
Sonne und Mond nehmen ab, wenn sie ihre größte Fülle erreicht haben.
Man sollte zwar nicht nach Perfektion streben, aber auch nie allzu selbst-genügsam sein.
Man muss seine Tugenden jeden Tag stärken und es nicht wagen, gewalttätig zu sein.
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Neuntens bewahre Freundlichkeit: Nur Freundlichkeit passt zum Weg der Einfachheit. Um es genau zu sagen:
man sollte weder Glück, Ärger, Freude oder Bitterkeit empfinden, sondern alles in geheimnisvoller Weise als gleichgültig betrachten und keinen Unterschied machen
zwischen richtig und falsch. Man sollte seinen Lebendigen Atem weich und harmonisch, und seinen Körper ausgeglichen halten um im Fluss des Tao zu bleiben.
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wir danken Ihnen für Ihr Interesse und
unserer Örmi für die Arbeit an der Übersetzung und wünschen einen guten Weg

Tao - Meditation und Übungen
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